Brustvergrößerung:
Eine kleine weibliche Brust stellt für viele Frauen eine hohe seelische Belastung dar. Ein natürliches, feminines Körpergefühl kann durch eine Brustvergrößerung erlangt werden.
Darüber hinaus können durch eine Brustvergrößerung Asymmetrien ausgeglichen werden.
Die Brustvergrößerung ist auch eine Behandlungsmöglichkeit, wenn als Folge einer Schwangerschaft, starker Gewichtsabnahme oder eines schwachen Bindegewebes die ursprüngliche Form der Brust verändert ist. In diesen Fällen würde eine alleinige Vergrößerung jedoch häufig nicht zu dem gewünschten Ergebnis führen, weil die Brust trotzdem noch sehr „schlaff“ wirkt. Um dies zu verhindern, wird zusätzlich die Brustdrüsenhaut während der Operation gestrafft.
Für eine Mamma-Augmentation (Brustvergrößerung) werden Implantate unter oder über den Brustmuskel gelegt. Es stehen verschiedene Implantate zu Verfügung. Sie unterscheiden sich in ihrer Größe, Form, Oberfläche und bezogen auf das Füllmaterial (in der Regel werden Silikon- oder Kochsalzimplantate verwendet). Welches Implantat für Ihren persönlichen Fall geeignet ist, sollte in einem ausführlichen Beratungsgespräch geklärt werden.
Ein persönliches Vorgespräch, in dem das individuelle Anliegen besprochen wird, sowie eine medizinische Untersuchung der Patientin, um die körperlichen Voraussetzungen zu analysieren, ist unbedingt notwendig, um das gewünschtes Ergebnis erzielen zu können.
Wie läuft die Behandlung ab?
Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt und dauert in der Regel 2 Stunden. Nach der Operation sollten die Patienten eine Nacht in der Klinik betreut und überwacht werden. Bei einer zusätzlichen Bruststraffung kann sich der Aufenthalt verlängern. Das Implantat kann über die Brustumschlagsfalte (die Falte unter der Brust), den Warzenhof (Bereich um die Brustwarze herum) oder die Achselhöhle erfolgen. Das genaue Operationsverfahren sollte individuell abgestimmt werden.
Was erwartet mich nach der Operation?
Je nach Größe des Brustimplantates und seiner Lage (über oder unter dem Brustmuskel) können leichte bis mittlere Schmerzen nach einer Operation auftreten, die sich mit den gängigen Schmerzmedikamenten in der Regel aber vermeiden oder abschwächen lassen. Einer Schwellung kann man mit Schonung und Kühlung entgegenwirken. Ein angepasster Sport-BH sollte ca. 6 Wochen nach der Operation getragen werden. In dieser Zeit sollte keine übermäßige körperliche Belastung erfolgen.
Kapselfibrose
Bei der Kapselfibrose handelt es sich um eine spezielle Nebenwirkung, die bei der Implantation von Brustimplantaten auftreten kann. Trotz guter Verträglichkeit bleibt das Implantat ein Fremdkörper. Der Körper bildet aus diesem Grund um das Implantat eine feine Haut, die als Kapsel bezeichnet wird. Hierdurch wird der „Fremdkörper“ vom normalen Gewebe getrennt, aber auch toleriert. In der Regel ist diese Kapsel sehr fein und weich, so dass äußerlich keine Veränderung sichtbar und keinerlei Beschwerden verursacht werden. Kommt es jedoch zu einer Verdickung oder Verhärtung dieser Kapsel, spricht man von einer Kapselfibrose. Das Risiko einer Kapselfibrose ist bei Erstimplantationen sehr gering. Insgesamt wird von einem Gesamtrisiko zwischen 3% und 5% gesprochen. Das Gesamtrisiko ist höher, wenn das vorhandene Körpergewebe vorbelastet ist. So findet eine Kapselfibrose bei strahlenbehandeltem Gewebe nach Brustkrebsoperationen häufiger statt.
Die grundsätzliche Voraussetzung zur Vermeidung einer Kapselfibrose ist jedoch der komplikationsfreie Heilungsverlauf nach einer Operation.
Was kostet die Behandlung?
Zur individuellen Analyse der Behandlungskosten sowie einer ausführlichen medizinischen Beratung vereinbaren Sie bitte einen persönlichen Vorstellungstermin in der Schlosspraxis Brühl.
