Die Alterung des Gesichtes ist häufig ein schleichender Prozess. Die Betrachtung früherer Photos offenbart jedoch, dass die Jahre vergangen sind. Anstelle der jugendlichen Gesichtszüge prägen Falten das Gesicht, das Gewebe erschlafft und es kommt zu einer Umverteilung des Gesichtsunterhautgewebes. Die untere Augenpartie wirkt leerer, es entstehen die typischen Augenränder. Im Bereich des Mundes bilden sich deutlichere Falten, die Wangenpartie zieht nach unten. Auch im Halsbereich verliert die Haut an Spannkraft.

Diese Alterungsvorgänge im Gesicht sind vollkommen natürlich. Mimik und bestimmte Bewegungsmuster graben im Laufe der Jahre Falten in die Haut. Jeder kann zu seinen Falten stehen. Aktive, innerlich junggebliebene Menschen fühlen sich jedoch oftmals nicht mehr wohl in ihrer Haut, denn das äußere Erscheinungsbild entspricht nicht mehr ihrem Inneren. In diesem Fall empfehlen wir die fachkundige Beratung über die Möglichkeiten der ästhetischen und plastischen Gesichtschirurgie.

In einem persönlichen Beratungsgespräch wird Ihre Gesichtskontur analysiert. Die ästhetischen Behandlungsmöglichkeiten werden dann individuell abgestimmt. Sie sind von Ihrem persönlichem Erscheinungsbild und Ihren individuellen Wünschen abhängig und unterscheiden sich bezüglich des einzugehenden Behandlungsrisikos und der anfallenden Kosten.

Facelift

Wie läuft der Eingriff ab?

Bei kleineren und mittleren Gesichtsstraffungen kann die Operation mit örtlicher Betäubung im Dämmerschlaf und ambulant vorgenommen werden. Ein „großes Facelift“ wird in Vollnarkose durchgeführt, ein stationärer Aufenthalt unter ärztlicher Betreuung schließt sich an. Aufgrund der sorgfältigen mikrochirurgischen Präparation, die notwendig ist, um Verletzungen der empfindlichen Nerven- und Muskelstrukturen im Gesicht zu vermeiden und um den gewünschten ästhetischen Effekt erzielen zu können, dauert der Eingriff bis zu mehrere Stunden.

Der Schnitt wird meist entlang des Haaransatzes geführt, so dass die Narben später nahezu unsichtbar sind.

Was erwartet mich nach der Operation?

Unmittelbar nach der Operation erhalten Sie einen Druckverband zur Verhinderung einer Nachblutung. Bei höherer Blutungstendenz werden zusätzlich weiche Absaugschläuche in die Wunden eingelegt.

Zur Verhinderung der Schwellung erhalten Sie entsprechende Medikamente, ebenso gegen Schmerzen. Zusätzlich werden Sie mit Kühlkompressen versorgt.

Der Druckverband kann am 1. Tag nach der Operation abgenommen werden. Meist besteht dann noch eine Schwellung im Gesicht, die jedoch innerhalb der nächsten Tage rasch zurückgeht. Lymphdrainagen fördern den Rückgang der Schwellung. Bereits nach 8 Tagen können die Pflaster und Fäden an den Wunden entfernt werden. In der Regel sind Sie dann auch wieder „gesellschaftsfähig“. Eine vollständige Abschwellung und Beschwerdefreiheit ist generell nach 3-4 Wochen erreicht.

Was kostet die Behandlung?

Zur individuellen Analyse der Behandlungskosten sowie einer ausführlichen medizinischen Beratung vereinbaren Sie bitte einen persönlichen Vorstellungstermin in der Schlosspraxis.